want you to want me
Image hosting by Photobucket" height="600" width="800">
crossed the finish line

Geschafft. Jetzt heißt es nur noch Noten einsammeln. Zwar erst in knapp einem Monat, aber nunja. Es ist schon seltsam. Man hat eine riesige gedankliche Liste an Dingen, die man machen möchte. Und doch ist der erste Tag, an dem man weiß, man ist durch, irgendwie...man weiß nichts mit sich anzufangen. Allgemein ein sehr seltsamer Gedanke. Ich habe es hinter mir. Hm. Nochmal. Ich habe es hinter mir!.......hmmm. Ich habs geschafft!...? Gestern sogar ziemlich gerockt, in einem Fach, von dem ich keine Ahnung habe. Oder hatte. Was auch immer. Egal. Ich werde jetzt ein bisschen aufräumen, Schulkram beseitigen und meine Merktafel leeren. Werde Zettelchen verbennen und San später ihre PW-Zettel wiedergeben und mit ihr anstoßen. Und dann gehts zu Schatz, süßen Klebereis machen. Yamm!
Wenn ich an all die schönen Dinge in nächster Zeit denke.. es wird eine tolle Zeit =)
7.5.08 11:24


One step closer to the end

Chemie liegt nun auch hinter mir. Irgendwie lief es wie jede Klausur. Man geht rein und hat Angst. Man geht raus und denkt man hätte alles falsch gemacht was man falsch machen konnte. Und nach all diesen Chemieklausuren, überkam mich von Stunde zu Stunde mehr das Gefühl, dass es vermutlich doch ganz gut lief. Aber mal sehen. Morgen dann endlich die Bioklausur. Die letzte meiner schriftlichen. Soviel Stoff, den ich können muss, soviel...ach scheiß drauf, ich freu mich drauf!
Fragt nicht wieso oder warum ich mich nun auf eine Abiturprüfung freue, aber ich hab so richtig Bock drauf diese Klausur zu schreiben. Ich freu mich so richtiggehend auf die Abbildungen, die es auszuwerten gibt, die Problemstellung, die es zu lösen gilt. Ich freu mich auf die Herausforderung, das anfängliche Fragezeichen, dass von Sekunde zu Sekunde, in der man sich darüber Gedanken macht, schwindet. Ich freue mich auf das Lächeln am Ende der Aufgabe, wenn ich dahinter gekommen bin.
Ja...ich freu mich auf morgen XD
25.4.08 14:37


right in front of the finish line - part II

Wieder mal der Tag vor einer Abiklausur. Naja. Wieder mal. Das zweite Mal halt. Dieses Mal wartet eine Englischklausur auf mich. Nicht ganz so lang wie Mathe und nicht ganz so spannend. Gerade mal... nunja. Sagen wir P(vorEnglischAngsthaben)=0. Und das nur, weil es bisher immer ohne Lernen ging. Weil man sich mit seinem Schädel und den darin gespeicherten Vokabeln reinsetzt, drauf los schreibt, rausgeht und dafür ungerechterweise volle Punktzahl erhält. P(vernünftigeArbeitseinstellung)=0. Vermutlich auch, weil Englisch etwa so spannend ist, wie einem Muffin beim Wachsen zuzusehen. ...Ja, richtig.

Normalerweise mache ich mich vor Klausuren verrückt. Und das ist gut so. Das bringt mir die Noten ein, die ich habe. Und dann kam Mathe, wovor ich keine Angst hatte. P(nachHansisKlausurenWarDasDerBlankeWahnsinn)=1.
Die sogenannte Logik gebietet also: Morgen geht alles schief was schief laufen kann, übermorgen rocke ich das Haus und bis Samstag ist mir alles dermaßen egal, dass das nur mittelmäßig läuft.

P(ErstensKommtAllesAndersUndZweitensAlsManDenkt)=1.

12.06.08 - ich bin gespannt...
22.4.08 16:29


right in front of the finish line

Man glaubt es kaum. 13 Jahre arbeitet man auf drei Buchstaben hin. Abi. Selbstverständlich will ich das. Und eigentlich tut man doch nur all die Zeit, was von einem erwartet wird. Jetzt ist das Ziel direkt vor deinen Augen und du greifst danach. Nach 13 Jahren „aber nur gucken!“ hast du es dann in der Hand. Und irgendwie wirst du es vermissen, danach zu streben. Es ist seltsam morgen Matheabitur schreiben zu sollen. 13 Jahre geballtes Wissen einbringen zu sollen. Geballtes Wissen, das man in Form der Formelsammlung ohnehin mit in die Klausur nehmen darf. Bleibt die Logik. Also bekomme ich morgen Punkte für die Fähigkeit logisch zu denken. Bis vor drei Tagen hatte ich Angst nichts zu können. Dann kam Analysis. Ich konnte die Aufgaben. Dann kam analytische Geometrie. Einfach. Und jetzt Stochastik, bei dem ich nichts ordnen konnte. Richtige Lösungen.
Und so sitze ich hier, schreibe morgen Abitur und habe einzig und allein Angst vor Hansis Bewertungsart. Was zählt eine richtige Lösung, wenn der Lösungsweg anders ist als erwartet?!
…Ich habe zu wenig Angst vor dieser Prüfung.
16.4.08 10:43


a new life's beginning

Es ist schön, mal faul sein zu dürfen. Wobei 'faul sein' es eigentlich gar nicht mal trifft. Aber jetzt, da Schule so ziemlich abgehakt ist, kann man so vieles an einem Tag schaffen. Man könnte meinen, ich liege nur auf der faulen Haut, wenn man bedenkt, dass jeden Abend irgendetwas ist. Ein gemeinsamer DVD-Abend, Cocktails trinken, Kart fahren, Billard spielen oder ähnliches. Nichts desto trotz steht man gegen Zehn völlig erholt auf, frühstückt bei Animes, für die man die letzten Monate nie Zeit fand und setzt sich danach gemütlich an die Wiederholung verschiedener Fächer. Und mit einem Male, nach zwei Jahren Chemieunterricht bei einer Lehrerin, die wirklich im Stande ist einem etwas beizubringen, da erscheint sogar Elektrochemie mit einem Male nicht mehr so kompliziert und unschaffbar wie zu Beginn der Oberstufe. Und während man so vor sich hinlebt und seine Ferien genießt, mit all den schönen und lustigen Augenblicken, gewürzt mit einer Prise - und zwar wirklich nur einer Prise - Stress, lässt sich endlich all der bürokratische Kram erledigen. Mit einem Male hat man eine Ablage und telefoniert jeden Tag mit irgendwelchen Firmen, um Probleme aus der Welt zu schaffen, um die sich früher der Vater kümmerte. Vermutlich ist das Ende der Schule, der Beginn des Studiums bzw. was auch immer für das Individuum danach folgen wird, ein sehr einschneidender Abschnitt des Lebens, einer, der vieles verändern wird. Der auch in meinem Leben vieles verändern wird. Selbstständig war ich zuvor auch, doch dieses Jahr werde ich es endgültig und auf eine völlig andere Art sein, selbst, wenn ich weiterhin bei meinen Eltern wohnen bleiben sollte. Es ist irgendwie ein schönes Gefühl zu wissen, dass man sein Leben im Griff hat, wenn man die Sparvertragsmappe schließt und den Termin in den Kalender einträgt, wenn man sich plötzlich eigenständig versichern lässt und den Ordner mit all der Bürokratie ins Regal schiebt. Und genau da beginnt für mich die Vorfreude. Eine mir bisher unbekannte Vorfreude, denn Schule war für mich immer etwas positives. Tagtäglich Freunde zu sehen, lernen zu dürfen, das stetige im Leben, das ihm eine gewisse Regelmäßigkeit verleiht. Und auch jetzt könnte ich noch weitere 3 Jahre an dieser Anstalt verbringen, zumal nun auch das Verhältnis zu den Lehrkräften angenehm wird, man miteinander Scherze macht. Ja, nimmt man die Schule humorvoll, macht es tatsächlich Spaß jeden Tag dort hinzugehen. Doch das Gefühl der Eigenständigkeit, das Gefühl mein Leben selbst zu bestimmen (sei es doch zum Teil nur von der Gesellschaft vermittelte Utopie) bringt mich dazu, mich auf das Ende dieses Lebensabschnitts zu freuen. Denn bald muss ich nicht mehr gerne tun, was ich tun muss, sondern darf tun, was ich gerne tuen würde. Ich werde studieren, was mir Freude bereitet. Ich darf mein Leben selbst bestimmen.
13.3.08 12:26


 [eine Seite weiter]








Gratis bloggen bei
myblog.de