want you to want me
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pursuit of happiness

Leise knirscht es unter ihren Schuhen, als sie auf die Straße hinaustrat, die nur zur nächtlichen Stunde so leer und still da liegt. Lächelnd dreht sie sich um die eigene Achse, die Arme weit ausgestreckt und gen Himmel schauend. Ihr wird schwindelig, doch das stört sie nicht. Die Stille der Nacht, die Schneeflocken im Licht der Straßenlaterne, die weiße Decke, die alles unter sich begräbt. All das macht sie glücklich. Sie muss grinsen, als sie daran denkt, wie kindisch sie sich doch verhält, mit ihm zur Straße zu gehen, ihn zum Auto zu begleiten, einfach, weil es draußen so wunderschön ist. Sie lächelt ihm zu und beobachtet, wie er die Scheiben des roten Wagens vom Eis befreit. Und alles, woran sie denken kann ist, wie viel Glück momentan in ihrem Leben ist. Am nächsten Tag würde sie die letzte Klausur im anspruchvollsten ihrer Leistungskurse schreiben müssen, doch merkwürdigerweise fürchtet sie sich nicht mehr. Sie hatte gelernt. Und so hört sie sich die Worte aussprechen, die ihr seit ihrer SMS an ihn im Kopfe herumschwirren. Scheiß drauf. Das muss reichen. Und irgendwie ist es unfair, dass sie jetzt, da sie weniger tut als die bisherige Zeit in der Oberstufe, die besten Noten einheimst. Und irgendwie ist es schön, zu sehen, dass bei all der Lernerei, Glück doch auch einen gewissen Einfluss auf Klausuren und Erfolg hat. Und so liegt die Klausur nun in der Vergangenheit, man will meinen, sie war nicht allzu schwer, doch möchte ich mich hier nicht von der Euphorie packen lassen, um dann enttäuscht zu sein, wenn es weniger gut lief. Und die Matheklausur, die ich danach abholen durfte, zeigt mir doch, dass ich, dank ihm, Statistik kann, was mir die Angst vor der Abiturprüfung nimmt.
Obgleich ich mich der Euphorie erwehren wollte, packt sie mich, was mein Leben angeht nun doch. Es ist wunderbar, wie es ist. Er, meine Freunde, die mir all die Zeit erhalten blieben, trotz der Entfernung, die manche von uns trennt, und Freunde, die ich erst vor kurzem kennen lernte und die mir meine Freizeit versüßen. Meine Familie und die künftige Tante Elli, meine Einstellung zu allem. Das der Erfolg dabei nicht knapp kommt, im Gegenteil die Schule zeitlich besser denn je läuft, ist das Sahnehäubchen schlechthin. Es ist stressig, sicher. Und ich sehe manche Menschen noch immer viel zu selten. Aber ich bin glücklich.
5.3.08 14:06
 


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Unwesentlich (9.3.08 14:32)
..Es ist schön mal wieder was von dir zu lesen;Und noch viel schöner dabei ist die Gewissheit,dass das,was du dir schon immer vorgenommen hast,nämlich das Glücklichsein,zur Realität geworden ist..Wenn ich heute den Kontakt zu dir hätte,den ich mir schon immer gewünscht habe,wärst du sicher einer der Menschen,die es mir beibringen könnte..
Ich bewundere dich und deinen Weg,wie du aus einer anfangs etwas holprigen Geschichte,eine mit Happy End erschaffen hast..
Ich gönne dir all das Glück der Welt und hoffe,dass du dort anknüpfst,wo du dich jetzt befindest.

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